Runder Tisch mit Unternehmen, Kommunen und dem Rat der Jugend

Ein wichtiger Aspekt des Projekts ist auch die Mitwirkung der großen aber auch kleinen Unternehmen der Region. Die Einführung einer Mobilitätslösung bietet auch für Unternehmen viele Vorteile. So können diese den Mitarbeitern*innen eine alternative und nachhaltige Mobilitätslösung anbieten, es kann dadurch beispielsweise ein geringeres Verkehrsaufkommen geben, Autos werden besser ausgelastet und Parkplatzprobleme werden unter Umständen entschärft. Dadurch kann ein Unternehmen einen weiteren Beitrag zu einer grüneren Umwelt und zum betrieblichen „Sustainability Management“ leisten.

Auch für die Entwicklung der Mobilitätsplattform hier im Tal bietet solch eine Kooperation viele Vorteile. So stellen die Unternehmen mit ihren Mitarbeiter schon einmal eine gute Basis für die weitere Entwicklung und Nutzung einer Mitfahrapp dar und können auch durch ihre Mitarbeiter als Multiplikator agieren. Desweiteren ist es nur positiv bei Einführung solch einer App möglichst viele Akteure des alltäglichen Lebens in der Region zu beteiligen, sei es die Jugend, ältere oder behinderte Menschen, die Unternehmen oder natürlich die Kommunal- oder auch Kreispolitik.

Vor diesem Hintergrund fand im August 2015 auf Einladung der Stadt Waldkirch ein Treffen mit Vertretern bzw. Vertreterinnen der Unternehmen im Zweitälerland, Jugendlichen aus dem Rat der Jugend und Repräsentanten der Kommunalpolitik statt. Es wurde vor allem die weitere Projektentwicklung, die Beteiligung und Integration der Unternehmen und eine erste Entscheidungsfindung, auf Basis welcher App die Mobilitätslösung für das Zweitälerland umgesetzt werden soll, beraten und konstruktiv diskutiert. Im Fokus der Beratungen stand einmal die Mobilitätslösung „flinc“, die auch schon bei der Mobilitätskonferenz vorgestellt worden ist sowie „TwoGo“ von SAP. Simon Kuss vom Rat der Jugend hatte hierzu einen „Vergleich“ zwischen beiden Angeboten erstellt, auf dem eine Abwägung getroffen werden sollte.

Auf Wunsch der Unternehmen wurde im September von der zuständigen Produktmanagerin Melanie Paul die Mitfahrlösung „TwoGo“ der Firma SAP vorgestellt und Fragen zu dieser Lösung beantwortet. Eingeladen waren alle wichtigen Projektbeteiligte, Mitglieder des Rats der Jugend, Bürgermeister der Gemeinden des Zweitälerlandes und der Oberbürgermeister der Stadt Waldkirch, Vetreter*innen der Firma SAP sowie Vertreter*innen der Unternehmen aus dem Tal. Es war ein sehr informatives und konstruktives Gespräch, was die weitere Entwicklung und Umsetztung des Projektes maßgeblich vorangebracht hat.

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